SIH Team 1Herzlich Willkommen auf der Homepage der StudentInnen Initiative Homöopathie!

Wir sind eine interdisziplinäre StudentInnen Initiative, mit MitarbeiterInnen aus den Bereichen der Human-, Zahn-, Veterinärmedizin und Pharmazie. Wir alle arbeiten ehrenamtlich um die Prinzipien der klassische Homöopathie auf der Uni zu vertreten. Wir veranstalten Seminare, Wahlfächer und Arbeitskreise zu denen wir Dich herzlich einladen!

_______________________________________________________________________________________

 

Tjado GalicDas einzige Seminar mit Tjado Galic weltweit  2015 in Wien!

Thema: Homöopathie und Kopfschmerz

23. – 25. Oktober 2015

Die Anmeldung ist ab sofort wieder offen und bis Ende Juni möglich! Sichere dir eine Platz!

Hier geht’s zur Anmeldung 

2015.10. Tjado Druckversion VS

 

 

 

 

 

 

 

________________________________________________________________________________________

_______________________________________________________________________________________

Die Pläne für die Arbeitskreise im SS 2015 sind online!       Image26

Mehr Infos zum AK an der MUW

Mehr Infos zum AK an der VetMet

____________________________________________________________________________________

Leserbrief „Homöopathie und EBM“zu den Artikeln „Das Geschäft mit der Hoffnung“ und „Unikliniken und Komplementärmedizin“

Fieberkurve 12/2014

Ao. Univ.-Prof. Dr. Michael Frass, Med Uni Wien, Klinik Innere Medizin IImage13

Zunächst vielen herzlichen Dank das so wichtige Thema “Homöopathie“ aufzugreifen. Es war sehr interessant, dass ich von Frau Schidrich in der Ambulanz begleitet wurde. In der Tat hat sie in dem sehr freundlich dargestellten Artikel etwas aufgezeigt, was ich selbst immer, besonders bei den Rigorosumsprüfungen, kritisiere: ich habe an diesem Tag keine/n Patienten/in physikalisch untersucht. Zu meiner Ehrenrettung kann ich nur sagen, dass im Ambulanzraum die Intimität bei einer Untersuchung nur sehr bedingt gewährleistet wäre.

Zum „Geschäft mit der Hoffnung“ scheint mir aber doch eine Richtigstellung notwendig: offensichtlich ist dieser Artikel vor der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Evidence-based medicine (EBM) verfasst worden: Der Lancet Artikel 2005 wurde ja zwar gut geplant, aber, wie hinlänglich bekannt, ist die Interpretation der Ergebnisse leider schwer fehlerhaft. Im Gegenteil, dieser Artikel beweist sehr schön, dass Homöopathie signifikant wirksam ist. Die vielen biometrischen Fehlerhaftigkeiten können in meinen Letters to the Editor (auch bei anderen AutorInnen) nachgelesen werden. Bekanntlich haben ja auch die großen Metaanalysen von Kleijnen (Brit Med J) und Linde (2 x Lancet) gezeigt, dass Homöopathie mehr kann als Placebo. Die Metaanalyse von Hahn (Forsch Komplementärmedizin) aus dem Jahr 2013 beweist: Um den Schluss ziehen zu können, dass Homöopathie einer klinischen Wirkung entbehrt, müssten 90% der vorhandenen klinischen Studien außer Acht gelassen werden. Alternativ müssten fehlerhafte statistische Methoden angewendet werden. (Literatur beim Verfasser zu beziehen)

Es ist also so wichtig, bei der Betrachtung medizinischer Methoden die EBM nicht außer Acht zu lassen. Man könnte jetzt noch viel zu manchen Aussagen bemerken, ich empfehle die Methodenseminare der MUW zu besuchen, damit sich Unwahrheiten nicht weiter verbreiten, z.B. wäre unter anderem auch die Einbeziehung eines/r praktisch orientierten Ökonomen/in sinnvoll. Über die kernigen Aussagen von Kabarettisten (siehe auch „Skeptikersyndrom“ von Edgar Wunder) könnte man ja noch schmunzeln, wäre da nicht ein wichtiges Detail: es ist vollkommen in Ordnung, wenn man für sich selbst aus religiösen, philosophischen oder ideologischen Gründen lieber leidet als eine EBM-fundierte Heilmethode zu verwenden; wenn man aber PatientInnen durch Verbreitung von Unwahrheiten leiden lässt, so ist das schärftens zu verurteilen. Es gibt so viele krankhafte Zustände und Beschwerden, für die es in der konventionellen Medizin kein therapeutisches Äquivalent gibt, die Homöopathie aber sehr wohl helfen kann. Zudem PatientInnen die Fähigkeit, ihren Gesundheitszustand beurteilen zu können, abzusprechen, grenzt an Hochmut. Mein Credo ist daher das Zitat von Rektor Prof. Dr. Schütz „Es gibt nur eine Medizin“. Es wäre schön, wenn eines Tages die veraltete Schwarz-Weiß Polemik in einen fruchtbaren, sachlichen und niveauvollen Dialog überginge, der einer akademischen Institution würdig ist.